Gedanken zur Hindernisliste in Scrum

  • 6. Dezember 2010
Letzten Freitag haben sich ein paar oose-Kollegen über ihr jeweiliges Verständnis der Scrum-Hinderliste unterhalten und ich habe einmal die wichtigsten Aussagen (mit meinen Worten) zusammengetragen.

Mehr Sinn in Projekten – Bericht aus einer Forschungsgruppe

  • 2. Dezember 2010

  Gestern habe ich im Rahmen einer interdisziplinären Forschungswerkstatt zum Projektmanagement an einer Arbeitsgruppe zum Thema "Mit mehr Sinn zu mehr Lust im PM" teilgenommen und dabei Fragen bearbeitet wie bspw. "Was stiftet Sinn?", "Wie entsteht Sinn?" etc. Der Teilnehmerkreis der Werkstatt insgesamt war bunt gemischt: diverse ProfessorInnen, PM-Verbandsmitglieder, PM-Assessoren,…

Was ist eigentlich ein Feature?

  • 24. November 2010

Jeder von uns hat das Wort Feature schon einmal in dem einen anderen Kontext verwendet, spätestens beim Witzeln mit "it’s not a bug, it’s a feature". Und die meisten von uns hatten auch schon einmal eine Softwareverpackung in der Hand, auf dem Features die Leistung des enthaltenen Produktes anpreisen. Da…

Selbstorganisation – sozialromantischer Mythos von Gleichheit oder offensiv genutzte Differenzen?

  • 23. November 2010
Im letzten Blogbeitrag war ich der Frage nachgegangen, was ein Team (im Unterschied zu einer Gruppe, einer Organisation oder einer Familie) ist. Das möchte ich noch weiter vertiefen. Im Zusammenhang mit Selbstorganisation existiert der sozialromantische Mythos, alle seien gleich oder gleichberechtigt. Bei der Unterscheidung von Team und Gruppe ist bereits deutlich geworden, dass gerade die Unterschiedlichkeit der Beteiligten ein typisches Merkmal eines Teams ist - wie paßt das denn zu Gleichheit oder Gleichberechtigung?

Was ist eigentlich ein Team?

  • 15. November 2010

Was ist eigentlich ein Team, was sind die Unterschiede zu einer Gruppe oder einer Organisation? Diese Fragen lassen sich gut klären, wenn vor allem die verschiedenen Gruppengrößen und die Besonderheiten der Kopplung der Gruppenmitglieder unterscheiden werden: 1. Zweierbeziehungen 2. Gruppen 3. Teams als spezielle Art von Gruppe 4. Familien 5.…

Akzeptanzkriterium vs. Akzeptanztest vs. Testfall

  • 10. November 2010

So für den Alltag ist wahrscheinlich intutiv klar, was ein Akzeptanzkriterium, ein Akzeptanztest und ein Testfall ist und wie die sich unterscheiden. Bei detaillierterer Beschäftigung damit, beispielsweise wenn man mal versucht, selbst hierfür Definitionen aufzuschreiben, treten durchaus einige Fragen auf - es gibt also etwas zu Lernen. Deswegen schreibe ich…

Was ist eigentlich Multiprojektmanagement, Portfoliomanagement, Programmmanagement und ein Product Backlog?

  • 5. November 2010

Ich hab mal etwas gelesen, gesurft und die Essenz hier zusammengefaßt*: Multiprojektmanagement Definition: Multiprojektmanagement ist ein abstrakter Oberbegriff für das übergreifende Management (Planung, Steuerung und Kontrolle) mehrerer Projekte. Konkrete Beispiele hierfür sind Projektportfoliomanagement und Programmmanagement. Projektportfoliomanagement Definition: Projektportfoliomanagement ist die Gruppierung und gemeinsame übergeordnete Steuerung verschiedener Einzelprojekte, um auf Basis…

Mythos Unternehmensziel

  • 3. November 2010
Es ist ja populär, als Unternehmen Ziele zu definieren, eine Strategie zu entwickeln usw. Das Geschäftsmotivationsmodell der OMG ist gar der Versuch, hierfür einen Standard zu etablieren. Und der Nutzen wird auch psychologisch gerne untermauert mit Phrasen wie "ein Team braucht ein gemeinsames Ziel" usw. Bei oose haben wir ja auch unsere Erfahrungen damit. Aus systemischer Sicht (vgl. F. Simon, G. Wohland etc.) ist dies ein Mythos und die Gedanken dazu möchte ich hier kurz vorstellen.

Alle machen das Gleiche, nur jeder anders

  • 15. September 2010
Scrum ist ein einfaches und universelles Vorgehensmodell ("für alle das Gleiche"), das Projekte und Teams spezifisch adaptieren und ausprägen ("jeder macht etwas anderes daraus"). Die spezifischen Ausprägungen hängen unter anderem von den Rahmenbedingungen und der Art der Projekte ab. Unterschiedliche Projektarten führen typischerweise zu spezifischen Herausforderungen für die Beteiligten.

Geschäftsführung von oose geändert

  • 1. Juli 2010

Heute, am 1.7.2010, beginnt für mich ein neuer wichtiger Abschnitt in meinem Berufsleben, auf den ich mich sehr gefreut habe und deswegen schreibe ich mal in eigener Sache. Vor über 12 Jahren hatte ich die oose gegründet und aufgebaut. Seit vielen Jahren sind wir in relativ konstanter Größe und erfolgreich mit ca.…

Veränderung von IT-Arbeitskultur durch agile und andere innovative Vorgehensweisen

  • 30. Juni 2010

Von unserem letzten it-camp am 28. Mai gibt es nun einen vierminütigen Film mit Impressionen (siehe eigene Website zum it-camp). Gleichzeitig stehen der Termin, Ort und das Thema des nächsten it-camps fest: am Freitag den 24.9.2010 treffen wir uns im Gastwerk-Hotel Hamburg zum Thema "Veränderung von IT-Arteitskultur" durch agile und…

Erfolgreicher Workshop bei Xing

  • 18. Juni 2010

Gestern habe ich zusammen mit Claudia Schröder einen Workshop für Projektmanager und Scrum-Master der Xing AG geleitet. Dabei ging es um die Frage, wie man gute (Produkt-) Ideen erkennen und reifen lassen kann, also bspw. welche Techniken und welche persönlichen Befähigungen dabei helfen können, dass aus zarten Ideen kraftvolle Visionen…

Iterativ vs. kontinuierlich im Kontext von APM

  • 30. Oktober 2009

Kanban ist ein fließender, kontinuierlicher Planungs- und Steuerungsprozess. Agile Verfahren wie APM, Scrum etc. setzen stattdessen auf iterationsweise Planung, also Intervalle. Die Bedeutung dieses Unterschiedes ist mir bislang nicht wirklich klar. Er erscheint mir aber zunehmend fundamentaler in dem Sinne, dass es weniger um eine Kanban-Adaption für iterative Verfahren geht,…