Was ist Führung? Was ist Management?

  • 15. März 2014

Hierzu gibt es zahlreiche Definitionen und Meinungen, die sich oft ähneln und sich doch unterscheiden. Mal geht es mehr um den Führungsstil (autoritär, kooperativ, laissez-faire, karitativ), mal mehr um die Frage, ob es um Menschen (Führung?) oder um Sachen (Management?) geht oder darum, im oder am System zu arbeiten und mal einfach um die richtige Übersetzung der Begriffe Leadership (Führung?) und Management (Handhabung?).

Im folgenden Beitrag unterscheide ich Führung und Management vor allem danach: Welche Aspekte gibt der Führende vor? Welche Freiheiten behält der Geführte? Dabei helfen auch die üblichen W-Fragen: Was? Wie? Wer? Womit? Warum? Wieso?

Selbstorganisation benötigt die Bereitschaft zu wechselseitigen Abhängigkeiten

  • 27. Februar 2014

Selbstorganisationsprinzipien sind derzeit als Gegenpol zu tayloristischen und hierarchischen Organisationsprinzipien in Unternehmen ein Trendthema, bei dem auch ich mit vielen Beiträgen mitmache. Immer wieder wird auch nach dem Warum gefragt und darauf gibt es viele verschiedene Antworten.

Vor einigen Tagen hatte ich eine Antwort eher aus dem historischen Kontext und der Änderung makroökonomischer Spielregeln gegeben. Heute mal ein anderer Blickwinkel, eher aus der Sicht der Selbständigkeitsbedürfnisse und Entwicklungsphasen der Mitarbeiter.

Literaturempfehlungen

  • 14. Februar 2014

Das Thema "neue Führungsprinzipien" weckt ja wirklich großes Interesse. Nach dem gut besuchten Vortrag auf der OOP und dem ebenfalls sehr gut besuchten gestrigen Abendvortrag bei oose bin ich noch ein paar Literaturhinweise schuldig. Gerhard Wohland: Denkwerkzeuge der HöchstleisterDas mittlerweile in der 3. Auflage erschienene Buch ist meine absolute Empfehlung…

Organisationsentwicklung: von singulären Eingriffen zum kontinuierlichen Prozess

  • 14. Februar 2014

Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurden Organisationen in mehr oder weniger großen Abständen reorganisiert. Ereignisse wie Unternehmensfusionen, Geschäftsprozessrestrukturierungen, Kostensenkungsprogramme oder Ähnliches kamen meistens im Abstand einiger Jahre. Diese meistens von externen Beratern getriebenen Reorganisationen lösten fast immer eine große Unruhe im Unternehmen aus und verzehrten Kraft und Geld, weswegen sich alle bemühten, sie kurz zu halten. Dazwischen lagen Phasen relativer Ruhe.

Quo vadis Objektorientierung?

  • 13. Februar 2014

In diesem Jahr wird das Fachmagazin Objekt-Spektrum 20 Jahre alt. Die Objektorientierung ist zwar Ende der 1960er/Anfang 1970er Jahre konzipiert worden, hatte jedoch erst vor rund 20 Jahren ihren Durchbruch in der breiteren Fachöffentlichkeit, weswegen dann dieses Fachmagazin danach benannt wurde. Was ist eigentlich aus den Versprechungen vor 20 Jahren geworden, die…

Historischer Wendepunkt der ökonomischen Spielregeln: Wann trifft es Ihr Unternehmen?

  • 12. Februar 2014

Die Spielregeln haben sich geändert: Der Überlebenskampf der Musikindustrie ist legendär. Die Lobbyarbeit der Verleger 2013 zum Leistungsschutzrecht zeigte vor allem deren Verzweiflung. Mit MyTaxi hatte es die Taxizentralen kalt erwischt. 

Kann nicht auch Ihr Unternehmen morgen schon betroffen sein? Einfach dadurch, dass jemand anderes eine Idee hat!

Und vor allem: was dann? Hierzu ein paar Gedanken dazu, was eigentlich der historische Kontext und der theoretische Hintergrund dieser Phänomene ist.

Was ist Software Craftsmanship?

  • 11. Februar 2014

Wie schon im Blogbeitrag oose auf der OOP 2014 beschrieben haben wir die sieben Vorträge unserer Pecha Kucha-Serie "Das Unvorhersehbare handhaben – warum es uns alle betrifft“ mitgeschnitten und werden sie sukzessive hier verbloggen. Hier ist als erstes der Vortrag von Markus Lang zum Thema "Was ist Software Craftsmanship?" Software-Craftsmanship…

Unsere Auftritte auf der OOP 2014

  • 10. Februar 2014

Letzte Woche fand in München die OOP 2014 statt, eine große Konferenz rund um Software und Business mit über 1.000 Teilnehmern. oose war dort neben einen Messestand mit verschiedenen Auftritten von Kollegen vertreten. Podiumsdiskussion "Peopleware" Beispielsweise war Claudia Schröder zusammen mit Jutta Eckstein und Matthias Bohlen auf der von Peter…

Machen Sie ganz normal Ihre Arbeit. Seien Sie OrganisationsentwicklerIn.

  • 27. Januar 2014

Das traditionelle tayloristische Modell dominiert unsere Wirtschaft nicht mehr so wie zu Zeiten von Frederik Taylor und Henry Ford. Und die meisten Leser dieses Blogs sind vermutlich Wissensarbeiter und haben daher auch eine andere Arbeitsrealität als die ausgebeuteten ArbeiterInnen bei Amazon & Co. oder (zumindest bis vor Kurzem) das Filialgesinde…

Gehirnwäsche für Führungskräfte auf der OOP und der WIP

  • 24. Januar 2014

In wenigen Tagen beginnt mal wieder (zum 23. Mal) die OOP in München. Mit 2.000 Teilnehmern und weit über 100 Sprechern ist die OOP eine der größeren Software-Engineering-Konferenzen in Deutschland und weltweit. Das Thema 2014 lautet "Complexity: Managing Today's Challenges". Also genau mein Thema. Umso mehr freue ich mich, dass…

Wie Sie mit der Normalverteilung Ihr Projekt oder Unternehmen ganz einfach ruinieren können

  • 17. Januar 2014

Es gibt Unternehmen, die ganz gezielt eine Mindestfluktuationsrate für ihre Mitarbeiterschaft festlegen. Große internationale Unternehmensberatungen peilen da schon mal 20 Prozent jährlich an. Entweder man steigt auf, fliegt raus oder wird (in nicht immer integerer Weise) beim Kunden platziert. Der ehemalige GE-Chef Jack Welsh hatte sich mit dem Aussortieren "am…

Das nächste große Ding: Unternehmen, die ohne Boss besser arbeiten.

  • 9. Januar 2014

Zappos ist ein bekannter Online-Händler für Schuhe und Modeartikel mit Sitz in Nevada/USA.

Unter der Überschrift „The Next Big Thing You Missed: Companies That Work Better Without Bosses“ berichtet Wired gerade darüber, dass CEO Tony Hsieh nun kein CEO mehr ist, weil Zappos Chefs generell abgeschafft hat. Stattdessen wird jetzt ein holokratischer Rahmen für die Selbstorganisation und gemeinschaftlichen Führung eingeführt.

Praktiken zur regelmäßigen direkten unternehmensinternen Kommunikation

  • 2. Januar 2014

Heute möchte ich berichten, welche Formate wir bei oose intern praktizieren, um uns (jenseits elektronischer Möglichkeiten) von Angesicht zu Angesicht systematisch fachlich, organisatorisch und sozial auszutauschen. Neben Jour Fixe, Poster-Session vor allem das Format Intervalldiskussionen bzw. Lean Coffee.

BWL 2.0 – Eine Neue Sicht Auf Betriebswirtschaft

BWL 2.0 – Eine neue Sicht auf Betriebswirtschaft

  • 29. Dezember 2013

Wir alle kennen Geschichten über Unternehmen, die kurzfristig ihre Gewinne zu steigern versuchen, in dem sie Investitionen aussetzen, Personalkosten sparen oder Teile der Wertschöpfung „auslagern“ und dann mittelfristig in die Bedrängnis kommen.

In dem auf uniformen Massenabsatz ausgerichteten Markt der letzten 100 Jahren war dieses Handlungsmuster durchaus sinnvoll und ist daher ein Eckpfeiler der Betriebswirtschaftslehre. Wenn uns dieses Handeln heute offensichtlich beschränkt vorkommt, liegt das an den mittlerweile veränderten Spielregeln des Marktes.

Es ist Zeit für eine neue BWL. Im folgenden Beitrag zeige ich, warum, was und wie die BWL 2.0 aussieht und wohin sie uns führen kann.

Sex oder der Nerd ist auch nicht mehr das was er mal war

  • 13. Dezember 2013

Mein Studium der technischen Informatik ist ja nun schon über 20 Jahre her und damals begann es, dass mir dadurch bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten zugeschrieben wurden bzw. eben nicht zugeschrieben wurden. Ich gehörte einer Spezies an, deren Mitglieder stunden- und tagelang einsam vor einem Computer verharrten und programmierten und von…