Was haben Joseph Beuys, Rudolf Steiner und Götz Werner miteinander zu tun? Genau: alle drei sind ökonomische Innovatoren.

  • 27. November 2013

Schon vor einiger Zeit hatte ich von Götz Werner das Zitat „Wenn ein Unternehmer die Welt und seine Mitmenschen nicht liebt, wird er auf Dauer nicht erfolgreich sein“ gelesen, was mich neugierig gemacht hat.

Das Buch von Götz Werner mit dem Titel „Womit ich nicht gerechnet haben“ wird als Autobiographie verkauft und ist auch eine solche, denn sie zeichnet den Lebensweg des dm-Drogeriemarkt-Gründers mit seinen Wendepunkten und wichtigsten Einsichten in einer schönen Sprache nach. Ich finde, es ist aber auch ein Managementbuch und davon handelt der folgende Beitrag.

Wie entscheiden wir bei oose? (Teil 1/3)

  • 22. November 2013

Wie vor ein paar Tagen eingeleitet möchte ich in drei Teilen berichten, wie wir bei oose im Rahmen unserer Selbstorganisation entscheiden. Dieser 1. Teil gilt dem Kontext der Entscheidungen, die vor allem einzelne Mitarbeiter betreffen. Die dann noch folgenden Teile gelten Entscheidungen, die (2.) eine Organisationseinheit, ein Team oder eine Gruppe von Mitarbeitern betreffen sowie Entscheidungen, die (3.) viele oder gar das gesamte Unternehmen betreffen.

Wie treffen wir bei oose Entscheidungen? Und was hat das mit Stoos, Intrinsify!me und dem Xing-New-Work-Award zu tun?

  • 19. November 2013

In Unternehmen ist es üblich, dass Entscheidungen, je größer ihre (meistens in Geld gemessene) Tragweite ist, desto weiter oben in der Hierarchie getroffen werden. Die jeweils darunter liegende Hierarchieebene wird (im Normalfall – aber längst nicht immer und überall) um Vorschläge, Empfehlungen oder Meinungen gebeten, sofern diese nicht sowieso den Entscheidungsbedarf vorgebracht haben.

Entscheidungen zu treffen ist ein wichtiger Zweck von hierarchischen Führungskräften. Die damit verbundene Trennung von Entscheiden und Ausführen wird zunehmend kritischer gesehen, je dynamischer und komplexer das Umfeld der betroffenen Organisation ist, weil Führungskräfte häufig ganz erheblich weniger in Resonanz mit dem Markt und dem Umfeld sind, als die ausführenden und direkt Wert schöpfenden Mitarbeiter auf den unteren Ebenen. Davon abgesehen aber funktioniert diese hierarchische Trennung von Denken und Handeln meistens sehr effizient und hat sich bewährt.

Wie entscheiden eigentlich Unternehmen, die keine Vollzeit-Entscheider und keine traditionellen Führungskräfte haben, sondern sich selbst organisieren und führen? Wie machen wir das bei oose eigentlich? Wie ist unsere Entscheidungskultur?

Organisationsentwicklung: theoretischer Hintergrund

  • 5. November 2013

Es ist schon zwei Jahre her, dass ich einen kleinen 7-minütigen Erklärfilm zur systemischen Organisationstheorie veröffentlicht hatte. Da ich das Thema Organisationsentwicklung aber gerade mal wieder nach Vorne rücken möchte, erlaube ich mir hier nochmal den Verweis darauf. Wie funktionieren Organisationen? Was sind Organisationen? Der Film beantwortet diese Fragen aus…

Bericht von der Manage Agile

  • 1. November 2013

Letzte Woche fand in Berlin zum zweiten Mal die Konferenz Manage Agile statt. Auf ihr wurde offenbar, dass das Thema Agilität den Kontext von Softwareprojekten verlassen hat und sich Richtung allgemeines Organisationsmanagement bewegt. (Dieser Bericht ist ganz ähnlich zuerst bei Heise-Developer erschienen.)

Gehirnwäsche für Führungskräfte und andere neue Angebote bei oose zum Thema Organisationsentwicklung

  • 31. Oktober 2013

Als wir vor rund 12 Jahren begannen, agiles Projektmanagement anzubieten und ca. zwei Jahre später das Thema Soft Skills in der IT aufgriffen, gehörten wir jeweils zu den Pionieren. Und es dauerte jeweils viele Jahre, bis diese Themen in unserer Branche breitere Anerkennung und Verankerung fanden.

Seit einigen Jahren können wir beobachten, dass Ideen aus dem agilen Projektmanagement auch zunehmend im Organisationsmanagement und in der Organisationsentwicklung erprobt, adaptiert und weiter entwickelt werden. In vielen unseren Angeboten spiegelt sich dieser Trend wider, was wir nun dadurch noch weiter würdigen möchten, dass wir das Thema Organisationsentwicklung zu einem eigenständigen Bereich bei oose werden lassen.

Im Folgenden ein paar Gedanken dazu, was uns antreibt und warum die vielen neuen Managementmethoden gut sind und doch wenig bewirken.

Das grundlegende Missverständnis, wie große Organisationen funktionieren

  • 29. Oktober 2013

Gestern las ich in der Presse, dass die Büros und die Wohnung des Architekten des Berliner Flughafens durchsucht wurden. Unter anderem, um ein bestimmtes Dokument zu finden, dass eine Verantwortungsfrage beweisen würde. Der Architekt entgegnete dem wiederum mit der Verwunderung, warum man ihn nicht einfach anriefe und danach frage. Es geht neben Verantwortung also auch um Kommunikation.

Der Flughafen Berlin ist natürlich ein tolles Beispiel, weil sich immer wieder ganz klassische Fragen des Projekt- und Organisationsmanagements daran zeigen lassen. Ich erinnere mich noch an eine der allerersten Pressekonferenzen zur sich abzeichnenden Verzögerung, in der Herr Wowereit meinte, um den Termin zu halten, würden jetzt einfach mehr Leute in das Projekt gesteckt. Einem gestandenen Projektmanager wäre eine solche Äußerung vermutlich peinlich gewesen, gehört diese Fehlannahme doch zu den Grundlagen jeder Projektmanagement-Ausbildung.

Die Äußerung eines anderen Politikers „am Ende ist niemand verantwortlich für das Verschleudern von Milliarden durch Missmanagement und mangelnde Aufsicht“ scheint diesem auch nicht unangenehm zu sein, obwohl auch sie von einem Missverständnis zeugt und darauf möchte ich hier etwas eingehen.

Die Komplizenschaft – neue Perspektiven auf Kollektivität

  • 25. Oktober 2013

Vor rund 2 Jahren hatte ich schon mal einen Blogbeitrag mit dem Titel Komplizenschaften veröffentlicht und berichtet, wie ich über Gesa Ziemer (Professorin Kulturtheorie und kulturelle Praxis und Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg) auf das Thema gekommen bin. In dieser Woche ist nun ihre Buchveröffentlichung hierzu im Transcript-Verlag erschienen auf die ich hier kurz hinweisen…

Warum sind Kennzahlen ein Fluch?

  • 22. April 2013

Für verschiedene Zwecke werden in Unternehmen Kennzahlen eingesetzt. Meistens geht es darum, den Erfolg irgendwelcher Entscheidungen und Handlungen zu erleichtern oder zu bewerten. Oft ist das aber kontraproduktiv. Darum geht es in diesem Beitrag.

PMI-ACP – ein überfälliges Zertifizierungsangebot für agiles Projektmanagement startet durch

  • 16. April 2013

Scrum-Zertifikate bspw. zum Scrum-Master oder Product-Owner lassen sich nicht direkt mit Projektmanagement-Zertifikaten bspw. des PMI oder der IPMA/GPM vergleichen. Einerseits umfassen sie teilweise komplementäre Wissensgebiete, weil Scrum die klassische Rolle des Projektleiters nicht kennt, sondern bewusst auf eine andere Aufgaben- und Rollenverteilung setzt. Und die klassischen Zertifikate umfassen wiederum inhaltlich…

Vom Startup zur Professionalisierung und zurück

  • 15. April 2013

Wenn ein Unternehmen aus seiner Startup-Kultur herauswächst, läuft es Gefahr, sich zu bürokratisieren und daran zu scheitern.

In diesem Beitrag werden typische Entwicklungsphasen benannt und oose als Beispiel genommen.

Management neu definieren

  • 13. April 2013

“Beim Management von Stabilität zeigt sich Führungsqualität in der Fähigkeit, Ziele vorzugeben, Situationen zu analysieren, Soll-Ist-Abweichungen zu erkennen und Maßnahmen anzuregen, die der Zielerreichung dienen. Beim Management von Instabilität entscheidet sich Führungsqualität in der Fähigkeit, emotional resonanzfähige Visionen zu entwickeln und überzeugend zu vermitteln, die Entwicklung ungewöhnlicher Szenarien zu fördern,…

Tschüss Management – Organisationen ohne Management führen

  • 8. April 2013

Brauchen Unternehmen Chefs, die eine Strategie definieren und Ziele mit ihren Mitarbeitern vereinbaren, damit sich das Unternehmen in eine bestimmte Richtung entwickelt? Die Ressourcen verteilen, um das Wachstums des Unternehmens optimal zu steuern? Die Informationen sammeln und verdichten, um möglichst objektiv und rational zu entscheiden? Die dafür Kennzahlensysteme, Strukturen und…

Impressionen von unserem 15. Geburtstag

  • 14. März 2013

Am 8. März hatten wir unseren 15. Firmengeburtstag und den Einzug in unsere neuen Arbeitsräume gefeiert. Für die vielen Glückwünsche, Geschenke, Gespräche, lustigen Begebenheiten und einiges mehr möchten wir uns herzlich bedanken.

Tagsüber hatten Freunde, Bekannte und Kunden die Gelegenheit genutzt, bei uns reinzuschnuppern, zu gucken, wie wir arbeiten und einige fachliche wie nichtfachliche Vorträge zu erleben. Ich persönlich fand den Vortrag von Axel Scheithauer über seine Reise auf dem Fahrradtretboot auf dem Jang Tse zum Zeitpunkt der Flutung des Drei-Schluchten-Staudamms legendär, das viele Lachen tat irgendwann richtig weh.

Abends waren dann alle zusammen zum Klönen bei Wein, Bier oder Limo. Getanzt wurde wenig, aber es gab viele schöne Gesprächen und auch Wiedersehen mit Menschen, die schon 5, 10 oder mehr Jahre im oose-Kontext nicht mehr präsent waren.

Hier schon mal ein paar Impressionen als Fotos. Vielleicht komme ich bald noch dazu, einen kurzen Film zu schneiden.

Am 8. März 2013 sind unsere Türen offen und wir feiern!

  • 16. Februar 2013

oose wird 15 Jahre alt und wir möchten mit Ihnen in unseren neuen Räumen im charmanten Schanzenviertel feiern! Am Freitag, 8. März 2013 im Schulterblatt 36, 20357 Hamburg Wir würden uns sehr freuen, Sie an einem oder allen Teilen unseres Feiertages bei uns zu treffen. Tagsüber von 11 – 17…